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Bayern arbeitet an Rettungsplan für BayernLB


München (APA/dpa) - Angesichts des rapide wachsenden Milliardenlochs bei der BayernLB will die bayerische Staatsregierung am Freitag ein Rettungskonzept für die krisengeschüttelte Bank vorstellen. Indessen deutet sich an, dass die finanziellen Belastungen bei der Landesbank auch Jobs kosten werden. Laut der "Süddeutschen Zeitung" ist bei den Arbeitnehmervertretern von einem Stellenabbau von über 10 Prozent die Rede.

Die Bank selbst gab dazu keine Stellungnahme ab. Zu einem möglichen Stellenabbau "können wir im Moment noch nichts sagen", meinte ein Sprecher der BayernLB. Bereits im Oktober war bekanntgeworden, dass die Sanierung der Bank auch zu einem Verlust von Arbeitsplätzen führen wird - konkrete Zahlen wurden von der Landesbank aber nicht genannt. Die Bank hat zurzeit weltweit 19.000 Mitarbeiter, etwa 3.500 davon arbeiten in der Münchner Zentrale. Die BayernLB ist Mutterkonzern der Kärntner Hypo Alpe Adria Group.

Zusammen mit der BayernLB, den Sparkassen als Anteilseigner, dem Bund und der EU suchte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag fieberhaft nach einem Ausweg aus der Krise. Im Gespräch waren dem Vernehmen nach mehrere Szenarien. Neben einem Zugriff auf den Banken-Rettungsfonds des Bundes galt vor allem auch ein bayerischer Alleingang als möglich. Dies könnte allerdings teuer kommen. Der Finanzbedarf der Bank stieg allein seit Oktober nochmals drastisch von 6,4 auf bis zu 10 Milliarden Euro.

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