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Suzuki entlässt in Ungarn knapp 1200 Mitarbeiter


Budapest (dpa) - Als Folge der weltweiten Absatzschwäche entlässt der japanische Autobauer Suzuki in seinem ungarischen Werk in Esztergom bei Budapest 1179 Mitarbeiter. Dies geht aus einem Schreiben des Suzuki-Betriebsrates hervor, das dieser am Freitag an mehrere ungarische Medien verschickte. Die Werksleitung habe die geplanten Kündigungen gegenüber dem Betriebsrat mit der "drastischen Verschlechterung der Auftragslage" begründet, hieß es in dem Schreiben. Suzuki trennt sich damit von fast einem Fünftel seiner Mitarbeiter im Werk Esztergom.

Nach Berechnungen des Internet-Portals "index" haben seit Ausbruch der Finanzkrise 10 700 Menschen in Ungarn ihre Arbeit verloren. Die meisten betriebsbedingten Kündigungen meldeten bislang die Niederlassungen der US-Konzerne Alcoa (730 Mitarbeiter) und General Electric (500 Mitarbeiter). Der Handyteile-Hersteller Focxonn im westungarischen Komarom, der den finnischen Mobiltelefon-Konzern Nokia beliefert, plant nach inoffiziellen Angaben vom Freitag die Entlassung von mindestens 1000 Mitarbeitern.
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