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Bayerische Landesbank muss Geschäft einschränken


München (APA/ag.) - Die schwer angeschlagene Bayerische Landesbank wird ihr Geschäft massiv einschränken und Personal abbauen. Der bayerische Finanzminister Fahrenschon sagte am Samstag knapp vor der entscheidenden Sitzung des Kontrollgremiums in München, die Bank werde "ihr internationales Engagement in hohem Maße abbauen". Die BayernLB ist in Österreich Mehrheitseigentümerin der Hypo Alpe Adria Group.

Sie müsse sich künftig auf ihr "Kerngeschäft Mittelstand und das optimale Zusammenspiel mit den Sparkassen" konzentrieren., so Fahrenschon. Es sei auch eine Auflage der EU, die Risikoaktiva zu verringern.

Auf die Frage nach einem Stellenabbau sagte Bayerns Wirtschaftsminister Zeil: "Es wird sicher überall Einschnitte geben." Das gelte für die 5.000 Mitarbeiter in Deutschland wie für die 14.000 im Ausland.

Der bayerische Ministerpräsident Seehofer hatte am Freitag ein Rettungspaket mit einem Gesamtvolumen von 30 Milliarden Euro angekündigt. Wegen neuer Finanzmarktverluste und steigender Kreditrisiken braucht die BayernLB bis März eine Geldspritze von zehn Milliarden Euro. Mit weiteren 20 Milliarden sollen das deutsche Bundesland und der Bund für Kredite zwischen Banken bürgen und beim Ausfall fauler Immobilienpapiere geradestehen.

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