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ÖIAG-Kredit an AUA vermutlich 200 Mio. Euro schwer
Die von den Austrian Airlines (AUA) dringend benötigte Zwischenfinanzierung, die die Noch-Hauptaktionärin ÖIAG gewähren soll, dürfte ein Volumen von 200 Mio. Euro haben, wie der "Kurier" am Sonntag berichtete.

Wien (APA) - Das Gesellschafterdarlehen soll auf sechs Monate befristet und marktkonform verzinst sein, hatte es bereits am Freitag geheißen.

Diese Rettungsbeihilfe muss ebenfalls der EU-Kommission bekanntgegeben und von dieser genehmigt werden - wie der im Zuge des AUA-Verkaufs an die Lufthansa geplante Schuldennachlass selbst. Bei der Staatsholding ÖIAG geht man davon aus, dass diese "rescue aid" schneller ein grünes Licht aus Brüssel erhält als der gesamte Staatszuschuss, für den bisher 500 Mio. Euro im Gespräch stehen.

Die ÖIAG hat in Sachen "Staatsbeihilfe" für die AUA laufend Vorgespräche mit der EU-Kommission geführt. Und es sei immer klar gewesen, dass ein allfälliger Kapitalbedarf bis zum Closing des Verkaufs an die Lufthansa von der ÖIAG gedeckt würde, heißt es.

Beschlossen werden dürfte die Nothilfe an die AUA im ÖIAG-Aufsichtsrat am Freitag, dem 5. Dezember. An dem Tag soll auch der Kaufvertrag mit der Lufthansa unterschrieben werden.  << zurück zur Übersicht