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Credit Suisse streicht 5300 Stellen - Weitere Milliarden-Verluste


Zürich (dpa) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat überraschend weitere Milliarden-Verluste und einen drastischen Personalabbau bekanntgegeben. Weltweit werden 5300 Jobs gestrichen, wie die zweitgrößte Schweizer Bankengruppe am Donnerstag in Zürich mitteilte. Der Jobabbau entspreche elf Prozent der Belegschaft und erfolge vor allem in der Sparte Investment Banking. Das Geschäftsfeld sei hauptverantwortlich für einen Nettoverlust im vierten Quartal bis Ende November von drei Milliarden Franken (rund 2,0 Mrd Euro). Die Bank hat bereits für den Zeitraum Januar bis September einen Verlust von 2,2 Milliarden Franken ausgewiesen.

Die Stellenstreichungen treffen vor allem das Investment Banking in New York und London. Die Reduzierung der Mitarbeiterzahl ist Teil eines Kostensenkungsprogramms, das insgesamt rund zwei Milliarden Franken einsparen soll. Konzernchef Brady Dougan, Investment-Bank- Chef Paul Calello und Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz wollen angesichts der Verluste 2008 auf Bonuszahlungen verzichten.

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